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Übung Gottschalk PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: 1. Vorstand u. Webmaster O. Burkel   
Donnerstag, 17. Oktober 2013 um 11:23

Biericht der MHZ vom 07.10.2013

 

Feuerwehr probt den Ernstfall

Die Übung ist knifflig. Die Kameraden müssen mit einem 675 Meter langen Schlauch erst das Löschwasser für den Brand beschaffen, weil kein Teich in der Nähe ist.

Von Helmut Engel
  • Atemschutzträger retten die "vermisste Person". Fotos: Engel
  • Genau Buch geführt wird über die Aufenthaltsdauer der Atemschutzträger im Brandobjekt.

Ahornberg - Insgesamt acht Feuerwehren aus Ahornberg, Almbranz, Meierhof, Jehsen, Konradsreuth, Weißlenreuth, Reuthlas und Markersreuth haben am Samstag an der Großübung im Konradsreuther Ortsteil Gottschalk teilgenommen, der zum Feuerwehrbezirk Ahornberg gehört.

Vorgegeben war ein Scheunenbrand mit einer vermissten Person, die in der brennenden Scheune vermutet wird. Die Übung fand unter den kritischen Augen der drei Bürgermeister Matthias Döhla, Stefan Pöhlmann und Thomas Fein aus Konradsreuth, Helmbrechts und Münchberg sowie des Konradsreuther Feuerwehrreferenten Wolfram Eckardt statt. Alle drei sahen, dass es auf solch einem Einzel ohne Löschteich gar nicht so einfach ist, für genügend Löschwasser zu sorgen.

Die Ahornberger Wehr war als erste am Brandort, doch ihr 600-Liter-Tank im Löschfahrzeug war in wenigen Minuten leer. Die kleinen Wehren, die nach und nach eintrafen, mussten eine Förderleitung von einem Teich zum Seiferth-Hof legen. Insgesamt waren dafür 675 Meter Schlauch nötig. Auch vom nächsten Hydranten, der 370 Meter entfernt ist, wurde eine weitere Förderleitung gelegt. Als letzte Wehr traf nach 14 Minuten die Stützpunktwehr aus Konradsreuth ein. "Eine realistische Zeit", stellten die Verantwortlichen fest, eventuell würde es im Ernstfall sogar noch ein paar Minuten länger dauern.

Der Ahornberger Kommandant Peter Großmann, der die Einsatzleitung hatte, dankte der Familie Seiferth, dass sie ihr Anwesen für die Übung zur Verfügung stellte. Er ging auch auf die Löschwasser-Problematik ein. "Was ist, wenn die Helmbrechtser mit ihrer Drehleiter kommen und es werden 1200 Liter Wasser in der Minute gebraucht?"

Auch der zuständige Kreisbrandmeister Reiner Bauer kennt das "sensible Objekt", darüber würde in Feuerwehrkreisen schon jahrelang geredet. Im Ernstfall würde er dazu raten, dass die erste Wehr am Brandort sofort den Münchberger Schlauchwagen bestellt.

Auch bei den Schläuchen fiel dem Kreisbrandmeister auf, dass auf den Dörfern noch viele alte Schläuche mit 15 Metern Länge im Einsatz sind. "Die gehen einfach nicht kaputt" und würden Schwierigkeiten bereiten, wenn in der Förderleitung ein Schlauch mit 20 Metern Länge kaputt geht und ausgewechselt werden muss, so wie bei der Übung geschehen. Ein weiterer Hydrant in 500 Metern Entfernung kann nicht genutzt werden, weil er an der gleichen Leitung angeschlossen ist, wie der näher gelegene. "Aus einer Leitung kommt halt nicht mehr Wasser, auch wenn man sie an zwei Stellen anzapft."

Die Wehren hätten alle einen hohen Qualitätsstandard, lobte Bauer. Hervorragend gearbeitet habe der Atemschutztrupp. In zwei Jahren sollen auch die kleinen Wehren mit mindestens zwei Funkgeräten ausgerüstet sein.

Der Konradsreuther Bürgermeister Matthias Döhla betonte die Zusammenarbeit der Wehren über Kommunalgrenzen hinweg. Die Gemeinden werden immer ihrer Pflicht nachkommen, den Wehren gutes Equipment zur Verfügung zu stellen, versprach er. Kreisbrandinspektor Reinhard Schneider mahnte an, dass die Wehren immer für genügend Nachwuchs sorgen sollen. Dabei sollten sie auch auf junge Zuzügler setzen.

 

Aktualisiert ( Donnerstag, 17. Oktober 2013 um 11:28 )