Banner

Wetter

Feuerwehr Suchmaschine

   Unwettergefahr

 

   © Deutscher Wetterdienst, (DWD)

Facebook

Zufallsbild

Nächster Termin

25.11.2017, 13.00 Uhr
Aufstellen Christbaum / Kreuz beleuchten
09.12.2017, 00.00 Uhr
Weihnachtsausflug
18.12.2017, 19.30 Uhr
U: Feuerwehr im Winter Dienstplanbesprechung 2018

Kalender

Letzter Monat November 2017 Nächster Monat
So Mo Di Mi Do Fr Sa
week 43 1 2 3 4
week 45 5 6 7 8 9 10 11
week 46 12 13 14 15 16 17 18
week 47 19 20 21 22 23 24 25
week 48 26 27 28 29 30

Toplisten

Feuerwehr-Toplist

Besucher

Heute75
Gestern1949
Woche11184
Monat51343

jbc vcounter
2 Balkone in Flammen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: 1. Vorstand u. Webmaster O. Burkel   
Sonntag, 10. Januar 2010 um 00:00

Zwei Balkone in Flammen

Brand | Silvesterrakete verirrt sich in siebten Stock und entzündet Kartons.

Von Irene Gottesmann

Münchberg - Es war ein spektakuläres und zugleich seltsam anmutendes Bild gewesen. Während die Silvesterraketen noch ihre bunten Bahnen zogen und glitzernde Sterne an den dunklen Himmel malten, kämpften Feuerwehrleute aus Münchberg und Helmbrechts in luftiger Höhe gegen Feuer. Zwei nebeneinander liegende Balkone im obersten Stockwerk des Hochhauses in der Max-Planck-Straße standen in Flammen. Da war das neue Jahr gerade mal 15 Minuten jung. 

Wie die Polizei vermutet, hatte eine verirrte Silvesterrakete mehrere auf einem der Balkone abgestellte Kartons in Brand gesetzt. Das Feuer hatte zunächst auf die Balkonmöbel und dann auf die Fassade und den zweiten Balkon übergegriffen. Um die Glutherde in der Dämmung zu löschen, mussten von den Feuerwehrleuten Eternitplatten von der Hauswand entfernt werden.

Zur Bekämpfung des Feuers war die Helmbrechtser Wehr mit ihrer Drehleiter vor Ort. Die Münchberger, die im Mai eine neue Leiter bekommen sollen, drangen mit schwerem Atemschutz über das Treppenhaus bis zum Brandherd vor. Mit Hilfe eines Hochdrucklöschgeräts war der Brand schnell unter Kontrolle.

Laut Martin Schödel, Kommandant der Münchberger Stützpunktwehr, brauchten die alarmierten Wehren aus Weißdorf, Ahornberg und Bug-Oppenroth nicht einzugreifen. Auch die vorsorglich alarmierte Drehleiter der Gefreeser Wehr konnte unterwegs wieder abdrehen. Bis das Feuer gelöscht war, wurden sämtliche Hausbewohner ins Freie gebracht. Die Besitzer der beiden betroffenen Wohnungen waren zur Brandzeit nicht zu Hause. Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 20 000 Euro. 

Bild: Irene Gottesmann
Foto: Irene Gottesmann

Aktualisiert ( Donnerstag, 05. August 2010 um 13:21 )