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Trocknungsanlage bei Markersreuth PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: 1. Vorstand u. Webmaster O. Burkel   
Samstag, 03. August 2013 um 09:02

Bericht der MHZ vom 03.08.2013

 

Zwei Verletzte bei Verpuffung

Großaufgebot der Rettungskräfte: In der Trocknungsanlage in Markersreuth bei Münchberg explodiert am Freitagnachmittag ein Ofen. Zwei Arbeiter werden verletzt, der Sachschaden ist groß.

Von Werner Bußler
  • Die Explosion hat ein großes Loch ins Dach der Trocknungsanlage gerissen.

Münchberg - Freitag, 13.30 Uhr: Ohrenbetäubender Knall durchbricht die Stille im beschaulichen Markersreuth. Beim Einschalten ist der Grünfutterofen der landwirtschaftlichen Trocknungsanlage explodiert. Durch die Detonation fliegen Teile des Daches in die Luft, die Druckwelle lässt die Fenster der Halle zerbersten und drückt die Wand nach außen. Der Schaden ist, so sieht man schon von Weitem, enorm.

Drei Arbeiter halten sich zum Zeitpunkt der Verpuffung in der Nähe des Kesselhauses auf, zwei werden von herumfliegenden Splittern getroffen und leicht verletzt, der Dritte kommt mit dem Schrecken davon.

Sofort wird Großalarm ausgelöst. Mehr als 100 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, THW und Rotem Kreuz sind vor Ort. Ihnen bietet sich ein Bild der Zerstörung. Nach der ersten Explosion hatte ein Brandherd noch eine zweite Staubexplosion ausgelöst. Um eventuelle Glutnester abzulöschen, sind die Feuerwehren aus Münchberg, Helmbrechts, Hof, Rehau, Ahornberg, Jehsen, Markersreuth und Reuthlas vor Ort. Die Brandfahnder gehen mit aller Vorsicht ans Werk: Die Helfer sperren die Halle der Trocknungsanlage, Statik-Experten müssen prüfen, ob das Gebäude einsturzgefährdet ist oder komplett abgerissen werden muss.

Ebenso schnell wie die Wehren sind der Rettungsdienst, die Polizei und die Unterstützungsgruppe der örtlichen Einsatzleitung eingetroffen.

Die Betreiber der Trocknungsanlage sind schockiert. Für Gerhard Krauß, dem zweiten Vorsitzenden der Raiffeisen-Trocknungsgemeinschaft Münchberg und Umgebung, lässt sich der Schaden, der vermutlich auf eine Gasverpuffung zurückzuführen ist, noch nicht beziffern. Dennoch ist er erleichtert, dass der Unfall noch recht glimpflich ausgegangen ist. "Bei den vielen Menschen, die hier täglich sind, kann man froh sein, dass nichts Schlimmeres passiert ist", sagt er. Die Explosion werde jedoch Auswirkung auf die Landwirtschaft der Region haben. "Die Grastrocknung in Markersreuth ist damit für dieses Jahr gestorben", erklärt Krauß.

Die Kriminalpolizei hat noch am Freitag die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandfahnder versuchen zu klären, wie es zur Explosion hatte kommen können. Ersten Meldungen zufolge ist die Verpuffung trotz eines in der Halle laufenden Ventilators erfolgt.

 

Einige Bilder gibt es in der Galerie:

Danke an Thomas Popp

Aktualisiert ( Dienstag, 06. August 2013 um 10:32 )