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Wohnhausbrand in Almbranz 07.02.2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: 1. Vorstand u. Webmaster O. Burkel   
Mittwoch, 08. Februar 2012 um 10:50

 Bericht der MHZ

Mitten in der eisigen Nacht rücken die Feuerwehren in Almbranz gegen die Flammen an. Für die gut 100 Helfer gibt es heißen Tee.

Von Irene Gottesmann

hat die Bewohner des Helmbrechtser Ortsteils Almbranz am Dienstag kurz nach Mitternacht aus ihrer Nachtruhe geschreckt. In einem Wohnhaus war ein Feuer ausgebrochen. Der 66-jährige Hausbesitzer konnte sich rechtzeitig ins Freie retten und wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Mit einer Rauchgasvergiftung und einer leichten Unterkühlung musste er stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Das Haus brannte völlig aus und ist nicht mehr bewohnbar; sämtliches Hab und Gut des 66-Jährigen wurde ein Raub der Flammen. Das Feuer in dem ehemaligen Bauernhaus hatte der Bewohner eines rund 300 Meter entfernt gelegenen Hauses entdeckt, wie Rainer Bauer, Kommandant der Almbranzer Wehr und Einsatzleiter, erzählt. Der Mann war angeblich kurz nach 1 Uhr wach geworden. Ein ungewohnter Geruch hatte ihn vom weiteren Schlafen abgehalten. Nachdem er in seinem Haus nichts Ungewöhnliches feststellen konnte, setzte er sich ins Auto und fuhr Richtung Ahornberg. Auf halber Strecke entdeckte er dann das Feuer. Er fuhr sofort zum Gerätehaus, um den Alarmknopf einzuschlagen. Um 1.27 Uhr heulte in Almbranz die Sirene.

Von dem Heulton aus dem Bett geworfen, blickt Rainer Bauer aus dem Fenster und sieht, dass es im Nachbarhaus brennt. Das Feuer lodert bereits aus der Südseite des Daches. Sein erster Gedanke gilt dem Nachbarn, der allein in dem Haus wohnt.

Rainer Bauer springt in seine Feuerwehrmontur und läuft zur Eingangstür des Nachbargebäudes. Da sieht er den Mann vor dem Haus an einem Baum lehnen und kümmert sich um ihn. Zwei inzwischen herbeigeeilte Kameraden tragen den sichtlich unter Schock stehenden Mann in die Wohnung der Bauers, wo er bis zum Eintreffen des Notarztes versorgt wird. Währenddessen organisiert Rainer Bauer den Einsatz. Aus einem in der Nähe befindlichen Unterflurhydranten bauen die Almbranzer Kameraden eine Löschwasserleitung auf. Weitere Leitungen werden von dem ebenfalls nicht weit entfernt liegenden Teich her aufgebaut. Zwischenzeitlich bekommen die Almbranzer Unterstützung von den Wehren aus Ahornberg, Helmbrechts, Schauenstein und Lipperts. Immer wieder müssen Glutnester unter dem Dach gelöscht werden. Die Drehleiter der Helmbrechtser Feuerwehr und später der Hubsteiger der Eon leisten dabei gute Dienste. Gegen 3 Uhr ist das Feuer unter Kontrolle. Die letzten der Kameraden rückten gegen 6 Uhr ab. Am frühen Nachmittag ist dann nochmals ein kleiner Trupp vor Ort, um gezielte Nachlöscharbeiten vorzunehmen, nachdem immer noch Rauch aus dem total ausgebrannten Haus aufsteigt.

Während des Einsatzes kochen Frauen im Wohnhaus des Kommandanten und im Gerätehaus Tee, um die Rettungskräfte zu versorgen. Zwischen Einsatzort und Gerätehaus pendelt der Mannschaftsbus der Helmbrechtser Feuerwehr, um die Kameraden zum Aufwärmen und wieder zurück zu bringen. Ins Gerätehaus werden übrigens vor ihrem Abrücken alle Rettungskräfte geschickt. Dort wartet zur Stärkung eine kräftige Brotzeit.Kommandant Rainer Bauer zeigt sich mit dem Ablauf des Löscheinsatzes zufrieden, auch wenn das Haus völlig ausbrannte. "Das war angesichts der eisigen Temperaturen eine Härteprüfung für alle Feuerwehrkameraden. Aber es klappte bestens." Nicht unerwähnt lässt Bauer die Nachbarschaftshilfe, die ganz unbürokratisch angelaufen ist. "Das Teekochen und Organisieren der Brotzeit war ganz selbstverständlich. Da hatte es keiner Aufforderung bedurft", lobte er die Almbranzer.

 

Bilder der FF Helmbrechts. Mehr Bilder gibt es hier: FF Almbranz und FF Helmbrechts

Aktualisiert ( Montag, 13. Februar 2012 um 11:51 )